ein wenig verrückt?

Ist es möglich, an einen Ort zu ziehen, den man nicht kennt und dort eine Wohnung zu mieten, die man selbst noch nicht gesehen hat?

Meine Gedanken gehen zurück zum 12.02.2016.

Wir sind in Kampala gelandet. Mit 4 Koffern und 6 Kisten und einem leeren Konto. Das einzige, dass wir wissen ist, dass wir in einem kleineren Ort anfangen werden aber wo. So schaue ich in Bweyale dort hat der Vater unseres Schwiegersohnes seine Praxis. Bei dieser Suche im Internet entdecke ich ein Ministry mit deutschem Urprung. Ich schreibe ihnen und frage nach einem Ansprechpartner vor Ort, falls wir mal nach Bweyale kommen.

Die Leiterin dieses Dienstes ist gerade in Kampala und kann uns mitnehmen. So sitzen wir am 20.02.2016 mit uns unbekannten Menschen in einem Kleinbus in eine Stadt, die uns fremd ist.

Dort angekommen spüren wir sehr deutlich, dass das der Platz ist an den wir gehen werden. Dort sehen wir auch David zum ersten Mal.

Kurze Zeit später mieten wir von Kampala aus eine Wohnung in Bweyale, die wir nie zuvor gesehen haben. Von dort aus starten wir unseren Bau.

Im September 2016 ziehen wir in unser erstes afrikanisches Haus.

unser Haus in Bweyale im September 2017
unsere Hütten in Otacpab im Juni 2019

Ein wenig verrückt?

So mag das aussehen aber wenn man, den folgenden Bibelvers in die Praxis umsetzen möchte, dann ist es aus unserer Sicht nicht verrückt sondern auf dem Weg sein:

“Gib mir mein Sohn, dein Herz, und lass deinen Augen meine Wege wohlgefallen! (Sprüche 23, 26 Schlachter)

Ich glaube wir tun es gerade wieder. Wir mieten von Uganda aus eine Wohnung, die wir selbst nicht gesehen haben, in einem Ort, den wir nicht kennen.

Im April landen wir mit 4 Koffern in Hannover …

Anmerkung: Nicht einfach nachmachen. 😉 Nicht jeder verrückter Gedanke entspricht den Wegen Gottes! Aber die Tatsache, das er nach menschlichem Denken verrückt sein mag, sprich auch nicht dagegen, dass er von IHM ist.

Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muss. (1. Kor 2, 14 Schlachter)

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