vom Staube befreit sind …

Zusammen mit Bosco und Francis, zwei mutigen jungen Männern, starteten wir am 24.12. um diese Bilder nicht mehr sehen zu müssen:

Die beiden machten eine gute Arbeit. Sie benötigten den 24., 26., 28., 30. und 31. Dezember. Es war ein hartes Stück Arbeit, diese vielen unterschiedlichen Winkel und Ecken zu verkleiden. Eine Pionierarbeit, denn so etwas hat hier noch niemand vorher gemacht.

Nun ist unser warmes Grasdach nicht mehr sichtbar. Es ist kälter geworden, es hallt mehr und der Internetempfang ist schlechter geworden. Aber wir sind staubfreier, können besser atmen …

Was für ein Gewinn an Lebensqualität! Wir sind beschenkt.

Am vorletzten Tag hatten wir den ersten Unfall beim Bau in diesen vier Jahren in Uganda. Aus der Dachspitze rutschte eine scharfkantige Blechplatte ab und fiel Joerg ins Gesicht. Viel Blut, veränstigte Arbeiter, aber Gott hatte seinen Engeln befohlen, Jörg zu behüten. Ein 2cm langer Schnitt an und unter der Unterlippe, sowie ein Kratzer am Arm waren die einzigen Verletzungen. Petra nutze unsere Klammerpflaster um die Wunde zu versorgen.

Hier noch ein paar Impressionen aus der Bauphase. (Mitarbeiter von Berufsgenossenschaften dürfen gelassen bleiben. Otacpab liegt nicht in ihrem Zuständigkeitsbereich. 🙂 )

Es geht los …
in einer Pause ein enspannender Blick vor die Tür

2 Antworten auf „vom Staube befreit sind …“

  1. Einen großen DANK an unserem Vater im Himmel für das Abfangen und Stoppen des Bleches! Danke auch für die Verringerung des Staubs und die willigen Mitarbeiter. Aber es hat auch ein paar Nachteile, ja ( mangelnde Wärme)?

    1. Ja, das Grasdach reguliert. Tagsüber hält es die Wärme zurück und es ist merklich kühler als unter dem Blechdach. Nachts gibt das Grasdach gespeicherte Wärme ab. So ist es in der Nacht wärmer als unter dem Blechdach. Das Haus kühlt nicht so aus.
      Wir haben nun Blech von innen. Dadurch wird nicht so viel Wärme abgegeben, aber die Wärme tagsüber geblockt.

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